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Die Diktatur des Monetariats ab heute als Paperback erhältlich

veröffentlicht um 26.06.2019, 02:22 von Ulrich Seibert   [ aktualisiert: 26.06.2019, 02:23 ]

Paperback - Die Diktatur des Monetariats
Seit heute kann die "Diktatur des Monetariats" als Paperback in allen Online- und Offline-Buchhandlungen bestellt werden. Auch wenn Amazon ankündigt, dass das Buch innerhalb von 2-3 Tagen lieferbar wäre, mag es sein, dass etwas mehr Geduld angebracht sein könnte. BOD schrieb von etwa 14 Tagen, bis die ersten Bücher ausgeliefert werden würden.
Am schnellsten ist es für schlappe 14,99 € wohl vermutlich über den BOD-Bookshop selbst zu bekommen, da es dann ohne Umweg direkt vom Hersteller geliefert wird (außerdem verdient der Autor ein paar Cent mehr bei jeder Bestellung über diesen Shop ;-) ).

Das E-Book dagegen wird wohl noch ein paar Tage dauern, da die Konvertierung aus der Printvorlage der vielen internen Textverweise wegen ein sehr aufwändiges Unterfangen darstellt. Aber für jemanden mit einem passenden Reader könnte es sich dennoch rentieren, zu warten, weil das E-Book eine Aktionswoche lang (nach Erscheinen) für nur 99 ct. angeboten wird. Danach kostet es auch noch meines Erachtens ziemlich faire 6,99 €.

Aber seinen wir uns ehrlich: Du brauchst eh beide Versionen: Die eine, um das Buch in Muße zuhause zu lesen und dabei Randnotizen zu machen, die andere als Nachschlagewerk und Argumentationshilfe in Diskussionen ... ;-)

Bibliografische Angaben: Die Diktatur des Monetariats

In wenigen Tagen: "Die Diktatur des Monetariats" erscheint ...

veröffentlicht um 19.06.2019, 04:12 von Ulrich Seibert   [ aktualisiert: 19.06.2019, 04:15 ]

Die Diktatur des Monetariats
Nun hat das Sachbuchprojekt wider Erwarten den Abenteuer-/Mysteryroman "Totenreich" doch noch überholt. Letzterer wird nun am 19. Oktober dieses Jahres erscheinen, was mir die Möglichkeit gibt, mich um die Veröffentlichung der "Diktatur des Monetariats" ohne Zeitdruck und Terminkollisionen zu kümmern.

Worum geht es in diesem Buch? Sagen wir, es ist eine Art Kompendium, in dem alle wichtigen Fragen, die den Neoliberalismus betreffen, behandelt werden: Wer hat ihn ins Leben gerufen, vor allem wann und mit welchen Methoden. Wem nützt er und ... wem nicht! Welche Auswirkungen hat er auf uns und die Welt und wie haben seine Protagonisten es geschafft, dass auch die Menschen, die von ihm nicht profitieren können, die entsprechenden neoliberale Akteure gewählt haben und immer noch wählen? Gibt es Auswege aus diesem höchst problematischen System und was ist von den sozialistischen Ansätzen seiner Erzfeinde zu halten?

Wenn ihr euch fragt, warum und mit welchem Recht und Sachverstand sich ein Autor von leichter Belletristik an solch ein trockenes Fachthema wagt ... Nun, sooo trocken ist das Sujet nun nicht. Im Gegenteil, bei der ausgiebigen Beschäftigung mit dem Thema habe ich feststellen müssen, dass die Geschichte des Neoliberalismus und die Methoden, mit der die neoliberalen Akteure "ihr" System durchgesetzt haben, alle klassischen Elemente eines Verschwörungsthrillers aufweisen. Und damit kenne ich mich nun wirklich aus. Ich sage nur "Sensenbund" ... Und das Fachwissen? Immerhin habe ich mal an der Uni Regensburg Betriebswirtschaftslehre mit Nebenfach Volkswirtschaftslehre studiert. Da bekommt man durchaus das ein oder andere mit über Wirtschaftstheorien oder Kapitalismuskonzeptionen. Und dieses Wissen hat mir hervorragend dabei geholfen, Neoliberalismus als das zu entlarven, was es ist: Ein demokratiefeindliches, totalitäres Wirtschaftssystem, das mit "Markt" und "Wettbewerb" nur sehr wenig zu tun hat, bei dem es ausschließlich um Marktmacht und das Recht des Stärkeren geht und das nur vergleichsweise wenigen Reichen und Superreichen nützt. Aber ... lest selbst. Wenn sie nicht Realität wäre, sondern ein Autor diese Geschichte als Fiktion entwickelt hätte, würde kein Mensch sie für glaubwürdig erachten ...

Eine kleine Anmerkung noch für die ganz Flotten: Eine Woche nach Erscheinen wird das E-Book für nur 99 Cent zu haben sein, aber wirklich nur eine Woche lang! Haltet also die Augen offen, das Buch wird aller Voraussicht nach irgendwann zwischen 24.6. und 2.7. herauskommen, wann genau, weiß nicht einmal ich.

Endspurt für "Totenreich"

veröffentlicht um 18.01.2019, 09:11 von Ulrich Seibert

"Totenreich", der erste Band aus der geplanten Trilogie "Secrets of the Ne'arin" hat nun seinen ersten Korrekturgang durchlaufen. Nun müssen noch ein paar Hinweise der Lektoren eingearbeitet werden, dann geht das Manuskript zurück an den Verlag und das Lektorat. Zur Buchmesse soll's fertig werden. Etwas optimistisch, aber ich halte mich ran!

Es handelt sich dabei übrigens nicht um Fantasy, auch wenn sich die Titelreihe so anhört. Die Ne'arin (Übersetzung aus dem Altägyptischen: "Junge Männer") hat es wirklich gegeben. Sie waren im Alten Ägypten (Neues Reich) eine Art Elitetruppe, die den Pharao Ramses II. bei der Schlacht von Kadesch aus einer schlimmen Bredouille herausgehauen haben. Aber da sie außer in den Berichten über diese eine Schlacht nirgendwo sonst Erwähnung fanden, liegt nahe, dass sie ansonsten überwiegend hinter den Kulissen tätig waren ... was Raum für die Fantasie eines Autoren lässt.

In "Totenreich" geht es dementsprechend um einen Mythos aus dem Alten Ägypten, der bis weit in unsere Zeit Eingang in unsere Kultur gefunden hat und ... wie dieser Mythos durch eine zufällige archäologische Entdeckung wieder zur tödlichen Realität wird ...

Totenreich

veröffentlicht um 06.06.2018, 09:02 von Ulrich Seibert

Der Roman "Totenreich" (so der vorläufige Arbeitstitel) ist einen Schritt weiter!
Verlagsvertrag "Totenreich"

Heute habe ich den Verlagsvertrag mit JustTales, Bremen, unterzeichnet. Sobald meine Kollegin Angela Fleischer, die an diesem Buch kräftig mitgearbeitet hat, ihre Unterschrift ebenfalls daruntergesetzt hat, läuft die Verlagsmaschinerie an. Wenn alles glatt läuft, wird das Buch noch im Jahr 2018 erscheinen. Nähere Details zum Buch folgen in Kürze, jetzt wird erst einmal eine Flasche Sekt geköpft. Der Sommer dürfte dann ziemlich heftig werden, wenn zeitgleich die Korrekturen für ein Buch eingearbeitet werden müssen, während gleichzeitig ein anderes dringend fertiggestellt werden muss. Aber immer eins nach dem anderen!

Das Bild auf der rechten Seite ist übrigens nur ein selbstgestrickter Entwurf und wird aller Voraussicht nach nicht als Cover fungieren ...

Shifters - die Lebenszeit des Taschenbuchs geht zu Ende ...

veröffentlicht um 06.01.2018, 06:14 von Ulrich Seibert

Shifters Taschenbuchausgabe
Ziemlich genau drei Jahre ist die Taschenbuchausgabe von Shifters nun auf dem Markt. Doch nun geht die Auflage zu Ende, die Möglichkeit, das Buch über den Buchhandel zu bestellen, wird es nur noch wenige Wochen lang geben. Danach landen die paar wenigen Restexemplare bei mir, als eiserne Reserve für Lesungen.

Wenn ihr das Buch also noch nicht habt und lieber in Papier schmökert als in digitalen Dateien, dann solltet ihr noch rasch zugreifen. Das 524 Seiten dicke Buch kostet (in Deutschland) schlappe € 12,95 und ist in der Printausgabe meines Wissens nach leider nur noch bei Amazon erhältlich. Ihr wisst ja: Wer zuerst kommt, liest zuerst!

Politisch nichts mehr zu sagen?

veröffentlicht um 11.09.2017, 03:42 von Ulrich Seibert

Hi Leute!

Ich wurde darauf angesprochen, dass mein BLOG-Betrieb mit politischen Themen nahezu eingeschlafen sei. Ob mir denn ausgerechnet in der heißen Phase des Wahlkampfes nichts mehr einfallen würde?

Oh doch. Mir fällt jede Menge ein. Aber es ist mir zu unergiebig geworden, immer nur "kleine" Themen aus dem Zusammenhang herauszunehmen und zu diskutieren. Da kommt außer ein wenig Empörungsmanagement nicht wirklich viel dabei rum. Es kostet Herrn Schulz keine einzige Stimme, wenn ich an dieser Stelle seine verlogene Wahlstrategie entlarve. Abgesehen davon, dass ich gar kein Interesse habe, Herrn Schulz Stimmen abzujagen. Vernünftige soziale Gesellschaftspolitik ist ohne zumindest die SPD nicht mehrheitsfähig, eine Chance, die immerhin eines Tages besteht, jedenfalls wenn die SPD-Basis es irgendwann auf die Reihe bekommen sollte, den neoliberalen Seeheimer Kreis in seine Schranken zu verweisen.

Den BLOG werde ich - zumindest vorerst - noch nicht ad acta legen. Wahrscheinlich werde ich ihn in einigen Monaten wieder brauchen. Bis dahin arbeite ich an einem größeren politischen Werk, einem Buch über Neoliberalismus, in dem es auch um die Zusammenhänge all der Themen, die uns am Herzen liegen geht und um die Information, was genau dieser Neoliberalismus eigentlich ist. Selbst unter hochrangigen Politikern herrschen da durchaus ganz böse Missverständnisse. Somit rentiert sich mein BWL-Studium (samt VWL-Elementen) für diesen Lebensabschnitt doch noch ...

Dieses Buch hat gleich mehrere Antriebsquellen: Zum einen waren da diverse Vorträge, die ich über Neoliberalismus halten durfte, wo mir auch als Feedback gesagt wurde, dass es schön wäre, wenn man das auch alles noch einmal nachlesen könnte. Die zweite wesentliche Inspiration ist das Buch Reichtum ohne Gier von Sahra Wagenknecht. Insbesondere die Analyse, die sie dort zum Neoliberalismus anstellt, ist die beste, die mir bis dato untergekommen ist. Wenn diese sogar von einem CSU-Granden wie Peter Gauweiler gelobt wird, dann sollte sie auch für CSU-Jünger ungiftig sein. So gut wie die Analyse ausgefallen ist, so dürftig fand ich ihre Skizze zum Ausweg aus dem Dilemma. Ich bin der Ansicht, dass ihr Ansatz an den Realitäten in Deutschland und der EU vorbeigeht, dass ihre Vision langfristig vielleicht hilfreich sein mag, kurzfristig aber keinerlei Wegweiser für die Überwindung dieses unltrarechten Wirtschaftssystems bietet, von dem sogar der Papst sagt, dass es tötet.

Ich hoffe, dass meine eigenen Ideen da vielleicht ein wenig zielführender sein werden. Man wird sehen.

Demnächst verfügbar: "In die Ferne nach Hause"

veröffentlicht um 11.07.2017, 03:00 von Ulrich Seibert

In die Ferne nach Hause - E-Book
Nun hat es seit der letzten Ankündigung doch zwei Monate gedauert, bis alles "perfekt" war. Man macht sich gar keine Vorstellungen darüber, zu wie vielen Kompromisse man durch die Technik gezwungen wird ... Da jede Menge Bilder enthalten sind, darunter viele mit eigenen Untertiteln, war die Formatierung eine besondere Herausforderung. Zum einen, weil es da verschiedene HTML-Standards einerseits gibt (E-Books sind im Wesentlichen in einer Komprimierung verkapselte, bei DRM zusätzlich verschlüsselte HTML-Seiten), von denen HTML5 die aktuellste ist und diejenige, die auch für die Erstellung von E-Books offiziell die maßgebliche ist. Äh ... sein sollte. Leider erkennt das offizielle EPUB-Überprüfungsprogramme einige HTML5-Lösungen noch nicht an, erklärt aber gleichzeitig ältere HTML-Lösungsansätze für ungültig. Und um die Verwirrung komplett zu machen: Beinahe ALLE E-Book-Reader-Apps ignorieren die aktuellen Standards (z.B. CSS-Formatierung) VOLLSTÄNDIG. Mein uralter Kindle-Reader stellt dieses E-Book weitaus zuverlässiger dar, als all die "modernen" Apps aus dem Google Play Store. Meine Arbeit bestand also darin, mir einen Weg durch die Versionen zu ersinnen, der einerseits validiert werden würde, andererseits auch auf diesen Mist-Apps zu einer halbwegs sinnvollen Darstellung führt. Aber bei einigen der angebotenen Apps ist einfach Hopfen und Malz verloren. Da muss einfach jeder Einzelne selbst zusehen, dass er sich einen brauchbaren Reader besorgt. Ich wünschte, ich könnte da eine uneingeschränkte Empfehlung abgeben, aber ... ne! Der Einäugige unter den Blinden ist vielleicht noch der "Cool Reader", aber auch der bringt in der Darstellung gewaltige Defizite mit. Da sollte endlich mal ein verbindlicher E-Book-Standard her, den jeder Reader einhalten sollte. Erst dann könnte man ein wirklich gutes Layout abliefern.

Unabhängig davon: Das E-Book wurde nun bei Bookrix eingestellt. Wie lange es dauern wird, bis es bei den Händlern online zu haben sein wird, kann ich nicht sagen. Der Preis wird bei 3,99 € liegen - ein Geschenk angesichts dessen, was Reiseliteratur sonst so kostet. Und es gibt dieses Mal keine Preisaktion. Das macht keinen rechten Sinn bei "special interest"-Büchern. Die bibliografischen Daten (ISBN) kommen, sobald ich sie selbst habe ...

Ein neues Werk steht in der Pipeline ...

veröffentlicht um 11.05.2017, 06:51 von Ulrich Seibert

... wenn auch etwas ganz Anderes als das, was ich bisher veröffentlicht habe. Dieses Buch ist kein Roman, noch nicht einmal Fiktion, sondern pure Realität. Es trägt den Titel "In die Ferne nach Hause" und den Untertitel "Erste Reise eines Ahnungslosen nach Peru, das Land aus dem seine Ehefrau stammt". Es handelt sich dabei im Wesentlichen um ein Reisetagebuch, das ich während eines Peru-Aufenthalts 2016 bei der Familie meiner Frau geschrieben habe.

Für die Veröffentlichung war das Projekt eigentlich nie vorgesehen. Das hat sich erst geändert, nachdem einige Freunde und Verwandte (auch meiner Frau) das Manuskript gelesen hatten und meinten, dass ich das unbedingt herausbringen sollte. Heute nun wurde das Editieren, Korrigieren etc. abgeschlossen. Lange dachte ich darüber nach, ob ich es einem Verlag anbieten sollte, habe mich letztlich aber dagegen entschieden. Für eine "große" Veröffentlichung ist es zu wenig "professionell", enthält zu wenig zielgerichtete Substanz. Sicher, das hätte man im Nachhinein ändern können, aber ich wollte die Frische der Eindrücke nicht durch ein "zielgerichtetes" Aufblasen / Verbiegen in eine bestimmte Richtung verderben. Also habe ich lieber wieder für die "kleine" Veröffentlichung als e-book im Selfpublishing entschieden, den Text nur wenig umgeschrieben (zum Beispiel an Stellen, an denen bestimmte Firmen nicht gut wegkommen ...) und gekürzt und habe stattdessen Hintergrundwissen in Form redaktioneller Anmerkungen hinzugefügt.

Reisetagebuch - dabei denkt man zunächst mal an so etwas wie einen Reiseführer. Oder eine Geschichtensammlung, wie man sie zum Beispiel von Andreas Altmann kennt. Nein, das hier ist anders. Denn es geht hier nicht um Landschaften oder Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu und auch nur am Rande um Kultur, zumindest nicht in der Hauptsache. Es geht um die Menschen, insbesondere diejenigen, die in einem der ärmeren Stadtteile Limas leben, wo die Familie meiner Frau herkommt. Dass auch Abstecher nach Lima oder zu dem ein oder anderen touristischen Point of Interest enthalten sind, ist ein eher zufälliges Nebenprodukt. Wenn also Reiseführer, dann einer zu den Menschen des Landes - was meines Erachtens genug interessanten Stoff für deutlich mehr als dieses Büchlein bieten würde.

Als ich am Tag nach der Ankunft mit dem Schreiben begann, lauerte im Hinterkopf eine fixe Idee: "Versuch doch mal, das Ganze in einem anderen als dem gewohnten Schreibstil zu verfassen! Probier mal den Bill Bryson!" Bill Bryson ist ein von mir sehr geschätzter britischer Autor, der auch lange in den USA gelebt und viele humorvolle Bücher wie zum Beispiel "A Walk In The Woods: The World's Funniest Travel Writer Takes a Hike" (deutscher Titel: "Picknick mit Bären") oder "A Short History of Nearly Everything" (deutscher Titel: "Eine kurze Geschichte von fast allem") verfasst hatte. Bryson hat eine sehr humorvolle Art zu schreiben, ohne sich über seine Mitbürger über Gebühr lustig zu machen. Seine Spezialität ist es unter anderem, das Skurrile im Alltag herauszuarbeiten. Diesem Vorbild folgen zu wollen, war schon ein sehr ambitioniertes Ziel, aber - hey! - wir lernen, indem wir scheitern! Ich hoffe gleichwohl, dass ich nicht allzu sehr gescheitert bin ... aber letztlich kann das nur der Leser beurteilen.

Wann es soweit sein wird, kann ich im Augenblick noch nicht sagen. Sensenbund ins E-Book-Format zu konvertieren, so wie ich das haben wollte, war eine technisch sehr aufwändige Angelegenheit. Und dieses Buch mit seinen Fotos und Untertiteln mag formatmäßig ähnlich komplex ausfallen. Wir werden sehen! Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Sensenbund läuft ... Shifters wird relauncht

veröffentlicht um 26.10.2016, 01:51 von Ulrich Seibert

Amazon hat sich (mal wieder) nicht an die Fristen der Preisaktion gehalten. Als ich die Preisaktion zur Eröffnung des E-Book-Verkaufs von "Sensenbund" angekündigt habe, war das Werk somit bereits in den Top-10 der kostenlosen Bücher vertreten. Und dort tummeln sie sich zu meiner großen Freude bis heute.
Mir ist klar, dass dies nicht allzu viel bedeutet, zumal dann nicht, wenn man - wie die meisten Menschen hierzulande - Erfolg mit monetären Maßstäben misst. Aber das ist genau, was wir "Independants" brauchen und nur sehr selten im klassischen Buchhandel bekommen: ein Schaufenster, in dem unsere Waren auch mal ausgestellt werden, denn nur auf die Weise finden sie Beachtung in dieser vom Mainstream beherrschten Branche. Somit kann ich über den Start nur mehr als zufrieden sein.

Es war schon immer Teil des Plans, "bei Gelegenheit" den ersten veröffentlichten Roman "Shifters" zu relaunchen. Ohne im "Schaufenster" zu sein, ist er im Laufe der Zeit dann - trotz einiger schöner Rezensionen (und nein, ich kaufe keine Rezensionen, auch nicht bei Freunden/Verwandten!) - abgerutscht, was auch völlig normal ist, selbst bei einem Buch aus einem Großverlag, das nicht zum Klassiker mutiert wie "Harry Potter" und das nach einem Jahr in der Grabbelkiste landet.
Nun hat sich die Gelegenheit endlich ergeben ... ich musste mich mit Sensenbund intensiv mit der Erstellung von E-Books auseinandersetzen, etwas das die Verlage wie neobooks 2014 mehr schlecht als recht selbst machten. Und das Knowhow konnte ich bei "Shifters" nutzen, solange es noch frisch ist. Damals war es beispielsweise bei neobooks nicht möglich, Links zu Fußnoten zu setzen. Im Gegenteil, man war gezwungen, alle derartigen Links in der WORD-Datei zu löschen.

Aber - dem technischen Fortschritt sei Dank - diese Fußnoten sind nun wieder eingerichtet. Außerdem sind einige Formatierungsfehler am Anfang des ersten Kapitels, die bei der ersten Konvertierung entstanden sind, nun behoben. Aber das Beste für die Leser: Der Preis wurde gesenkt von € 4,99 auf € 1,99. Der Grabbeltisch lässt grüßen. Und vom 5.11. an wird das Buch in einer einwöchigen Preisaktion sogar nur € 0,99 kosten. Weniger als ein Euro für viele Stunden Lesevergnügen? Also, wer da nicht zuschlägt, KANN gar nicht lesen ... ;-)

E-Book-Ausgabe von Sensenbund in der Pipeline

veröffentlicht um 11.10.2016, 03:27 von Ulrich Seibert

Titelbild Sensenbund
2015 erschien die Print-Ausgabe von "Sensenbund". In wenigen Tagen wird nun endlich das E-Book dazu erscheinen. Schwierig und langwierig war der Entstehungs-Prozess für einen Einzelkämpfer wie mich. Aufgrund der Erfahrungen mit "Shifters" und den Schwierigkeiten für einen Autor, der nicht von einem der Top-10-Großverlage verlegt wird, überhaupt Fuß im klassischen Buchhandel zu fassen, ohne jedes verkaufte Exemplar noch mit 2€ zugunsten des Händlers subventionieren zu müssen, hatte ich die verbitterte Idee, meinem Hauptverkäufer Amazon (über 90% der Verkäufe liefen über diesen einen Kanal) im Rahmen des KDP-Programms exklusiv zu geben. Die meisten meiner Selfpublishing-Kollegen machen das, allein schon, um eine deutlich verbesserte Präsentation ihrer Werke zu bekommen. Und - wie jeder weiß - Präsentation ist alles. Wenn niemand dein Buch bei einem Händler sieht, kauft es auch keiner. Leider musste ich - auch mit der Printausgabe vom "Sensenbund" - die Erfahrung machen, dass insbesondere große Ketten sich sogar weigern, das Buch im Kundenauftrag zu bestellen und lieber auf ihr vorhandenes Sortiment verweisen. Man kann gegen Amazon ja sagen, was man will ... aber auf den klassischen Buchhandel kann der "unbekannter Autor" leider nicht bauen. Von "Shifters" sind weit über 6.000 Exemplare während der Preisaktion allein über Amazon abgerufen worden, samt Top-10-Platzierung, was eine gute Basis für den anschließenden Verkauf darstellte. Der klassische Buchhandel fordert, fördert aber nicht.

Nun, ich habe von der Idee einer Exklusivität für Amazon wieder Abstand genommen, wenn auch nicht aus moralischen / politischen Gründen. Die Amazon-Technik hat einfach nicht so hingehauen, wie ich mir das vorstellte. Ich hatte eine feste Konzeption dessen, wie das E-Book auszusehen hatte, samt Fußnoten, Hinweis auf Shifters und Grafiken an ganz bestimmten Stellen und die Amazon-Engine konnte diese Vorstellungen nicht umsetzen. Also begann für mich eine lange Phase des Selbst-Editierens, das durch mehrere Ereignisse im persönlichen Bereich (darunter ein persönliches Buch, das in dieser Zeit entstanden ist und das - nach Anraten zweier Freunde, die es zum Lesen bekommen haben - womöglich auch in absehbarer Zeit veröffentlicht wird) immer wieder unterbrochen wurde.

Langer Rede kurzer Sinn: Mithilfe der Programme CALIBRE und SIGIL ist es mir schließlich gelungen, das E-Book auf eine Weise zu editieren, die mir gefällt. Zum Beispiel war mir wichtig, dass jedes Kapitel auf jedem Reader auf einer neuen Seite beginnt, so wie auch in der Print-Ausgabe. Dennoch, auch damit war die Arbeit noch nicht getan. BookRix (der Publisher, den ich für das Sensenbund-E-Book ausgewählt habe) stellte gut 100 Fehler im Quelltext fest, weil meine beiden Editoren offenbar noch nicht HTML5-kompatibel sind. E-Books sind ja nichts anderes als verkapselte HTML-Seiten. Und somit hatte ich mich in HTML5 einzuarbeiten, und Fehler für Fehler manuell zu korrigieren.

Doch auch diese Hürde wurde schließlich genommen und das Buch geht in diesen Tagen in den Verkauf ... wenn auch vielleicht nicht in allen Shops. Einer hat bemängelt, dass in dem Hinweis auf "Shifters" Leserrezensionen auf Amazon zitiert wurden ... Dass ein Händler die Verlinkung zu einem Buch auf Amazon nicht akzeptieren kann, kann ich gut nachvollziehen. Aber eine redaktionell einwandfreie Quellenangabe OHNE einen Direct-Sale-Link zu monieren ... das geht zu weit. Ich werde den Teufel tun, mich vom Buchhandel auch noch zensieren zu lassen.

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